Bernhards Gemstelalpe (1290 m)

früher Tenis Gemstelalpe

Lage:

Die Alpe liegt auf der rechten Seite im Gemsteltal und am Fuße des Bärenkopfes und der dortigen Feuersteinmähder. Der beliebte Wanderweg und auch Güterweg durchs Gemstel führt direkt an der Alphütte vorbei.

Geschichte:

Bernhards Gemstelalp im Kleinwalstertal ist seit 1808 im Familienbesitz. Im Alpverzeichnis wurde erstmals der Name Bernhards Gemstel dann im Jahre 1939, nach dessen Besitzer Bernhard Heim so genannt. Davor hieß die Alpe seit ca. 1640 Tenis- Gemstelalpe. 

Bis 1939 ist auf älteren Bildern noch ein großer Stall gleich rechts vom Alpgebäude gewesen. 

Laut Buch "Der Mittelberg" war die Hintere Wilden Alpe die Hochalpe von Bernhards Gemstel. Und genau,  diese Hochalpe liegt weit entfernt im benachbarten Wildental. 

 

Bernhards Gemstelalpe wird gastronomisch von der Familie Heim bewirtschaftet.  Eingetragen waren früher 19 Weiderechte. 

Oberhalb von Bernhards Gemstelalpe liegt der Bärenkopf mit den sogenannten Feuerstein Mähder. Mähder waren sogenannte Heuflächen. In dem Gebiet erstreckten sich die weiten steilen grünen Hänge von ca. 1400 bis 1850 m Höhe. Dort standen bis ca. 1970 noch 4-5 Heuhütten. Diese wurden im Sommer gefüllt und im Winter wurde dann mit Hilfe eines sogenannten Heuzuges auf Schlitten alles nach unten befördert. Eine gefährliche Arbeit.

Aufgrund der Steilheit des Gebietes gab es eine Abmachung mit der Bärenweidalpe, welche ein Stück weiter um den Bärenkopf herum lag, aber das obere letzte Drittel dieser Feuersteinmähder Flächen besaß.

Es konnten nun bis zu 9 Ziegen auf diese Feuersteinmähder von Bernhardsgemstel aufgetrieben werden. Ebenso der Einfachheit halber konnten 1- 2 Heuställe die auf dem Bärenweidalpgebiet lagen von Bernhardsgemstelalpe mitbewirtschaftet werden. 

Tenisgemstel Gemsteltal
Bernhards Gemstelalpe
Alpverteilung 1857
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