Innere Wiesalpe (1300 m)

Lage: 

Die Innere Wiesalpe liegt am Anfang des Wildentals, direkt an beliebten Wanderwegen. Von Riezlern erreicht man diese über den Zwerwald und den Ortsteil Hirschegg Nebenwasser. Von Mittelberg kommend über die Wildentalstraße und Schwendle. 

Geschichte:

Familie Köll, die aktuell die Innere Wiesalpe betreibt - auch mit gastronomischer Verpflegung für Wanderer hat auf ihrer Homepage eine tolle geschichtliche Zusammenfassung ihrer Alpe.

Karl Leopold Fritz – der Urgroßvater von Reinhard und Burkhard – war Besitzer vom Bauernhof in Mittelberg am Stützeweg und von der Oberen Gemstel-Kuhgehren-Wannen Äußere- und Innere Wiesalpe.

 

Er war damals mit 60 eigenen Milchkühen und einigen Rindern und Pferden der größte Bauer im Tal.

 

Als seine Knechte während des 1. Weltkrieges einberufen wurden, musste er schweren Herzens einen Teil seines Besitzes verkaufen. Den Bergbauernhof und die Wiesalpe behielt er und führte sie als Sennalpe weiter.

 

Karl Leopold Fritz vererbte seinen Nachlaß an seine Tochter Wenefriede und Schwiegersohn Oswald Köll, der Knecht am Betrieb war und einheiratete. Die Großeltern von Reinhard und Burkhard. Dieser Ehe wurden zehn Kinder geschenkt, darunter auch unser Vater Martin. Er erbte die Landwirtschaft und die Innere Wiesalpe und bewirtschaftete diese zunächst als einfache Alphütte ohne Sennerei und Ausschank.

 

Im Jahre 1974 fingen die Eltern Christel und Martin Köll an, hier Milch, sowie Käse- und Schinkenbrote zu verkaufen.

 

Am 06. Januar 1981 zerstörte eine Lawine vom Elferkopf die Hütte. Ein schwerer Schlag. Doch mit viel Fleiß und Zusammenhalt wurde im selben Jahr die neue Hütte gebaut.

 

Im Jahre 1984 hat Burkhard wieder angefangen auf der Wiesalpe Käse herzustellen. 1994 übernahm er den elterlichen Betrieb und baute im Jahr danach einen neuen Stall mit Hofsennerei.

Zusatz aus anderen Chroniken:

11. Januar 1959: Die Wiesalphütte des Oswald Köll wurde von einer Staublawine vom Wildenmahd zwischen Elfer- und Zwölferkopf herab, vollkommen zerstört. Außerdem zerstörte die Lawine einen Winterstall, der von der gleichen Lawine schon einmal im Jahr 1935 zerstört wurde. 

Die Wies Alpen waren einst eine Dauersiedlung im vorderen Wildental.

Das obere Lager der "Innneren Wiesalpe" war die Obere Gemstelalpe. (laut Buch Wilhelm Fritz)

Innere Wiesalpe
1939_wildental.jpg
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