Gemstelalpe (1310 m)

Lage:

Die Gemstelalpe,welche in den Führern und der Werbung immer als Gemstel-Schönesboden Alpe beschrieben ist, liegt auf der linken Seite des Gemsteltales. Der Wanderweg / Güterweg führt bis/ an die Alpe. 

Geschichte:

Erstmals wurde Gemstel im Jahre 1447 urkundlich erwähnt. Die Alpe war früher im Lehensverhältnis zu Fischen und war damals ständig bewohnt. Heute ist die Alpe nur im Sommer bewirtschaftet und offen.

Laut Liste der österreichischen Agrargemeinschaften ist die Gemstel - Schönisboden Alpe aktuell 232,38 ha groß.

Die Schönisbodenalpe, die über die Waldgrenze auf einem ausgedehnten Hochkar am Fuß des Geißhorn liegt gehört zur Gemstelalpe. Dort war früher eine Hütte mit eigener Sennküche. Die Hütte war eine Zeitlang ab 1927 zerstört. Heute steht auf dem Schönisboden wieder eine kleine Hütte. Und auch das Vieh wird wieder - ebenfalls durch dem Gemstelalpe wieder hochgetrieben. 

Früher nannte man die Alpe auch Lukasa Gemstel. Im 19. Jahrhundert wechselten die Anteile oftmals.

Die Gemstelalpe ist aktuell im Besitz der Familie Feuerstein und wird auch gastronomisch und landwirtschaftlich durch diese Familie geführt. Ebenso bewirtschaftet die Gemstel Alpe die Alpflächen der benachbarten Tenis Gemstelalpe. 44 Rinder, 28 Milchkühe, fünf Pferde und drei Ziegen wurden auf den beiden Alpen im Sommer 2013 gehalten.

Eine Besonderheit haben wir in einem Buch gefunden: Die Gemstel Schönisboden Alpe ist eine seltene Ausnahme für die Anlage von Gemüsebeeten (1951). Dort hat Emanuel Fritz in sorgfältiger Arbeit einen kleinen, gut gepflegten Garten angelegt, der die Alpleute mit Gemüsen, Salaten, Rüben und verschiedenen Früchten, wie Erd- und Himbeeren versorgt. Für solche Anlagen ist allerdings eine relativ geringe Höhenlage und eine günstige Exposition nötig.

Gemstel Alpe Gemsteltal
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Schönesboden Alpe
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