Untere Bärguntalpe (1408 m)

Lage: 

Die Untere Bärguntalpe ist die Alpe, die alle unter wir gehen heute zu Sabine auf die Bärguntalpe verstehen. Direkt am Wanderweg bzw. Gütenweg im Bärgunttal.

Geschichte:

Urkundlich erstmals erwähnt 1059, dann im Jahr 1460 im Alpbuch der Widdersteinalpe als Nachbaralpe ebenso erwähnt.  

Das erste Alpbuch der Bärguntalpe startet im Jahr 1688. In diesem Jahr hatte der Graf von Königsegg noch die Ganze Alpe mit über 500 Weiden noch im Lehen. Das heißt die Bauern die ihr Vieh auf diesen Weiden hatten, mussten einen jährlichen Lehenszins bezahlen. 

Später aber gab es drei Lehensherren und zwar bis 1814 die das waren: Graf von Königsegg (106 Weiden), Bistum Augsburg (408 Weiden) und Kloster Isny (20 Weiden). In diesem Jahr 1814 wurde das Lehen zu einem freiem Eigentum umwandelt unter Mitwirkung der Belehnten und gegen Abfindung des Lehnsherrn.150 Gulden wurde für die Ablöse bezahlt.  Zu diesem Zeitpunkt gab es 85 Genossen, die sich nun die Nutzungsrechte im Jahr 1814 der Alpe teilten.

Die Bauern waren einzelne Weideteilhaber an der Alpe. Hatte ein einzelner Bauer zum Beispiel 30 Weiderechte, so hatte er 30 Nutzungsrechte an den Weiden aber auch an den Wald, der ja auch auf verschiedenen Parzellen im Bärgunttal vorhanden war. 

Bereits 1890 und früher war die Bärguntalpe eine reine Jungviehalpe. 

Auf der gesamten Alpe sömmerten 2013 ca. 250 Rinder, 20 Pferde sowie einige Ziegen und Milchkühe.

Laut Liste der österreichischen Agrargemeinschaften ist die Bärguntalpe zusammen aktuell 595,81 ha groß. Frühere Eintragungen hatte sie 532 Weiderechte.

Bärguntalpe
Bärguntalpe
Bärguntalp
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